Presseberichte 2011


11.03.2011


Drei Unfälle auf 300 Metern

Die Polizei vermutet, dass ein Audi-Fahrer auf der B.419 drei Unfälle hintereinander verursacht hat. Bei der schwersten Kollision ist der Mann mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Mini Cooper zusammengeprallt. Dabei wurde eine 25 Jahre alte Frau schwer verletzt.

Wie es zu dem Unfall am Freitagmorgen um 6 Uhr kam, ist noch nicht geklärt. Doch das Ergebnis sah für die Einsatzkräfte dramatisch aus. An der Unfallstelle erwartete sie ein total zerstörter Mini Cooper, in dem eine 25-jährige schwerverletzte Frau eingeklemmt war. Auch der Audifahrer, der aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen war, steckte verletzt in seinem Auto fest.

Die Ersthelfer der First Responder Obermosel waren zuerst da. Sie versorgten die Frau, bis der Notarzt eintraf. Feuerwehrleute entfernten dann das Dach, um die 25-Jährige schonend aus dem Autowrack zu bergen. Anschließend wurde sie mit schweren Verletzungen in das Brüderkrankenhaus nach Trier gebracht. „Wir gehen davon aus, dass sie überlebt“, sagt Markus Kohl, Leiter der Polizeiinspektion in Saarburg. Der Audi-Fahrer wurde ins Saarburger Krankenhaus gebracht, seine Verletzungen waren laut Polizei nicht so schwer.

Schon vor dieser folgenschweren Kollision kam es wenige Hundert Meter in Richtung Nittel zu zwei weiteren Unfällen auf der B.419. Dabei wurde niemand verletzt wurde. Bei dem ersten Unfall wurde ein Peugeot von einem entgegenkommenden Fahrzeug touchiert. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt. Kurz darauf musste der Fahrer eines VW Passat einem entgegenkommenden Wagen ausweichen und landete im Straßengraben.

Die Polizei vermutet, dass der Fahrer des Audi A4, der von Nittel in Richtung Saarland unterwegs war, alle drei Unfälle verursacht hat. Eindeutig festlegen wollen sich die Beamten jedoch nicht. Warum der Fahrer auf die Gegenfahrbahn gekommen sein könnte, sollen jetzt zwei Gutachter klären.

„Es war kein Alkohol im Spiel“, sagt Kohl. „Wir müssen davon ausgehen, dass der mutmaßliche Unfallverursacher zu schnell unterwegs war.“ Auf dem Streckenabschnitt seien 70 Kilometer pro Stunde erlaubt.

Den Sachschaden, der bei den drei Unfällen passiert ist, schätzt die Polizei zurzeit auf etwa 25.000 Euro. Sowohl der Audi als auch der Mini Cooper haben einen Totalschaden. Der Peugeot und der VW wurden leicht beschädigt.

Die B.419 war wegen der Aufräumarbeiten nach dem Unfall fast fünf Stunden lang voll gesperrt. Im Einsatz waren neben den First-Responder-Helfern die Feuerwehren Nittel und Köllig, das Deutsche Rote Kreuz aus Konz und Saarburg sowie ein Notarzt, die Straßenmeisterei und die Polizei aus Saarburg..

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 06581/9155-0 bei der Polizei Saarburg zu melden.

 

        



 
26.01.2011

„Schnelle Hilfe, die ankommt“

Nittel/Wincheringen

Insgesamt 94 Einsätze absolvierten die „First Responder Obermosel“ im vergangenen Jahr. „Am häufigsten sind wir wegen internistischen Notfällen, wie beispielsweise Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Kreislaufkollapsen, ausgerückt – insgesamt 60 Mal“, erklärt First Responder Thomas Fischer.  Ebenso wie seine drei Mitstreiter Toni Betzhold, Manfred Welter und Ike Schuster rettet der hauptberufliche Rettungsassistent auch in seiner Freizeit Leben – ehrenamtlich. Bei sechs schweren Verkehrsunfällen leisteten die Rettungsassistenten in Kooperation mit den örtlichen  Feuerwehren gute Arbeit und wendeten Schlimmeres für die Patienten ab, bis der Notarzt die Behandlung übernahm. Fünf Kindernotfälle und sieben chirurgische Notfälle (wie Knochenbrüche) bewältigten die First  Responder. In 16 Fällen begleiteten die qualifizierten Ersthelfer die Feuerwehr bei Einsätzen. „Bei Bränden fährt nicht unbedingt immer ein Rettungswagen mit der Feuerwehr raus. Sollte es in einem solchen Fall unerwartet doch Verletzte geben, sind wir vor Ort“, sagt Fischer.   Durchschnittlich ereigneten sich die meisten Notfälle zu denen die Helfer ausrückten,  zwischen  17 und 23 Uhr  (43 Einsätze).  Insgesamt haben die First Responder rund 5.640 Minuten in den umliegenden Ortschaften zwischen Nittel und Wincheringen in die schnelle adäquate Hilfe investiert. „2011 werden wir den Bürgern an der Obermosel getreu unserem neuen Motto ‘Orange fährt vor, schnelle Hilfe die ankommt’ jeder Zeit zur Seite stehen“, sagt Fischer.  Wer die First Responder Obermosel unterstützen will, kann mit einem Euro im Monat als inaktives Mitglied im Verein „Schnelle adäquate Hilfe Obermosel“ helfen. Auch Spenden auf das Konto: Schnelle adäquate Hilfe  Obermosel e.V.; Kto.Nr.: 1022896 BLZ 58550130 Sparkasse-Trier, Verwendungszweck FRP sind willkommen. Weitere Infos online unter www.FRP-Obermosel.de.





25. Januar 2011


94 Einsätze der Retter in Orange


Die Facheinheit "First Responder Obermosel" ist seit mehr als sechs Jahren im Einsatz. 2004 wurde sie gegründet und unterstützt den örtlichen Rettungsdienst. Im Jahr 2010 verzeichnet sie 94 Einsätze.


Nittel/Wincheringen. (red) Die ehrenamtlichen Ersthelfer der Gruppe First Responder Obermosel sind 2010 zu 94 Einsätzen gerufen worden. Zumeist handelte es sich um internistische Notfälle. Darunter fallen Herzinfarkte, Schlaganfälle sowie Synkopen. Bei sechs schweren Verkehrsunfällen leisteten die Rettungsassistenten mit den örtlichen Feuerwehren hervorragende Arbeit und wendeten schlimmere Folgen für die Patienten ab, bis der Notarzt die Behandlung übernahm.

In den Zeiten zwischen 17 und 23 Uhr waren die Helfer am meisten gefordert, insgesamt haben sie rund 5640 Minuten in die schnelle adäquate Hilfe in den Ortschaften zwischen Nittel und Wincheringen investiert. Auch 2011 wollen die Helfer mit ihrem neuem Motto "Orange fährt vor, schnelle Hilfe, die ankommt" den Bürgern an der Obermosel jederzeit zur Seite stehen.

Der Verein "Schnelle adäquate Hilfe Obermosel" kann durch eine Mitgliedschaft für einen Euro pro Monat unterstützt werden. Spenden werden entgegengenommen auf das Konto mit der Nummer 1022896, BLZ 58550130, bei der Sparkasse Trier; Verwendungszweck FRP.